Freude im Musikunterricht

Vortrag auf dem PopiG (Popmusik in der Grundschule)-Kongress 2018 in Wolfenbüttel - von Bettina Küntzel

 

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Freude im Musikunterricht 

In den folgenden 15 Minuten möchte ich mit Ihnen gemeinsam über Spaß, Lust, Glück, Genießen und Freude nachdenken. Zusammengefasst und fokussiert als Freude im Musikunterricht. Dabei geht es zum einen um die Freude, die die Kinder im MU haben können und zum anderen um unsere eigene Freude als Lehrer Lehrerinnen im Unterricht.

Freude der Schüler/innen im Musikunterricht

Mein erstes Beispiel betrifft meinen eigenen Unterricht. Ich leite eine Rock- und Pop-AG für 3. und 4. Klassen. In diesem Unterricht arbeite ich mit den Schüler/innen auf gleicher Augenhöhe zusammen. Eine Studentin irgendwo aus dem Süden Deutschlands bat mich, die Kinder zu diesem Unterricht zu befragen. Die Antworten brauchte sie für ihre Bachelor- oder Masterarbeit. Dies waren die Fragen: a) Was ist in der Rock- und Pop-AG anders als im normalen Unterricht?, b) Was dürfen die Schüler/innen selbst entscheiden?, c) Wie läuft der Unterricht ab? Hier einige Antworten: Luise aus der 4. Klasse, 9 Jahre alt, sagt:„Also, ähm, man hat mehr Freiheit und man kann seine eigenen Ideen zufügen, z.B. bei Mathe oder so, da ist ja alles vorgegeben, was man machen kann, und hier nicht. Da kann man sich alles selbst aussuchen, zu welchem Lied man tanzt oder singt und man kann die Choreographie selbst ausdenken, das machen wir zusammen.” Auf die zweite Frage über das, was die Schüler/innen selbst entscheiden können, sagt sie: “Wir können entscheiden, ob wir zu einem Lied tanzen oder singen. Und wir dürfen hier auch entscheiden, welches Lied wir nehmen. Und, ob wir in die Turnhalle gehen oder im Musikraum bleiben. Und so Sachen halt.” Nun noch die Antwort auf die dritte Frage, also, wie der Unterricht durchgeführt wird: “Wir planen halt, was wir dieses Mal machen. Wir gucken, ob wir vielleicht einen neuen Tanz erfinden oder so halt. Und wir gucken halt auch, ob wir ein neues Lied erfinden, ob wir vielleicht ein Lied bei YouTube suchen.”
Ein anderer Schüler, Birhat, sagt: “Der Unterricht macht hier mehr Spaß. Hier kann man halt etwas dazu fügen. Im normalen Unterricht darf man das nicht. Das entscheidet da nur der Lehrer.”
Julie und Anne sagen: “Es macht einfach Spaß und...”, “es ist nicht so wie im normalen Unterricht, dass da Sachen vorgegeben werden”, “wir können uns am Unterricht beteiligen und mitmachen, das ist schon schön.” ”Wir können selber manche Dinge entscheiden und das ist halt nicht so bei den anderen Sachen, also im normalen Unterricht, weil, da wird uns immer was vorgelegt.” “Genau: wir können hier auch zusammen ins Internet gehen und uns Lieder und Wünsche von den anderen Kindern anhören. Das ist schön.”
Nun noch Lovis, ein Junge aus der 3. Klasse, der unbedingt auch die Fragen beantworten wollte. Er sagt darüber, was anders ist: “Dass man hier alles aussuchen kann, und dass man ... so wie in Mathe, da wird alles

einem vorgeworfen, ja, das ist irgendwie besser in der Rock-und Pop-AG, das ist besser da.” Und was sie entscheiden können: “Tanzsachen, welche Musiksachen, was wir machen.” Und zum Ablauf des Unterrichts sagt er schlicht: “Gut.”

Spaß wird hier also mit der besonderen Art des Unterrichts in Verbindung gebracht. Es geht nicht um Klamauk, sondern um Unterricht! Es macht den Kinder Spaß, dass sie nach ihren Interessen befragt werden und selbst sowohl die Inhalte als auch Teil der Umsetzungen entscheiden können. Die Unterrichtsinhalte und die Methode führen hier zur Freude im Musikunterricht.

Gerald Hüther schreibt dazu in seinem Buch “Jedes Kind ist hochbegabt: Es tut Kindern gut, wenn sie vielfältige Gelegenheiten finden, sich selbst einzubringen, an etwas Wichtigem mitzuwirken und Verantwortung zu übernehmen. Nur so können Kinder den Nutzen von Disziplin und Freude von gemeinsamem Gestalten erfahren.” (S. 56)

Aufgrund meiner Unterrichtserfahrung und meiner Gedanken darüber erscheinen mir neben diesen Aspekten zwei Stichworte für Freude im Musikunterricht besonders wichtig zu sein: der persönliche Erfolg und die individuelle Wertschätzung.

Wertschätzung

Jeder Mensch möchte wahrgenommen und wertgeschätzt werden. Auch wir Lehrer/innen arbeiten mit mehr Freude und erfolgreicher, wenn unsere Schulleitung oder unsere Kolleg/innen unsere Leistungen, unser Bemühen, unsere Ideen und unser Engagement wertschätzen und dies auch zum Ausdruck bringen.

Wertschätzend ist schon allein der Charakter einer Begegnung. Wenn wir eine Person ohne Vorbehalte und „ohne vorgefertige Vorstellungen und Absichten anschauen“ (Hüthter) können, stellt dies die Basis für eine fruchtbare Begegnung dar. Hüther schreibt: “Damit unsere Kinder all die vielen Talente und Begabungen entfalten können, die in ihnen angelegt sind, [...] müssten wir uns auf sie einlassen und mit ihnen wirklich in Beziehung treten. Aber nicht in eine Beziehung wie wir sie zwischen einem Gebildeten und einem noch zu Bildenden kennen.” (Oder zwischen einer Schulleitung und einer Lehrkraft.) “Es müsste eine Beziehung sein, in der sich zwei Menschen begegnen, die zwar verschieden sind, aber bereit, voneinander zu lernen.” (Jedes Kind ist hochbegabt, S.32)

Kinder lernen am meisten, wenn sie realisieren: “Ich bin wichtig. ... Jede neue Entdeckung, jede neue Erkenntnis und jede neue Fähigkeit, löst im Gehirn einen für uns Erwachsene kaum noch nachvollziehbaren Sturm der Begeisterung aus. Diese Begeisterung über sich selbst und über all das, was es noch zu entdecken gibt, ist der wichtigste >Treibstoff< für ihre

weitere Hirnentwicklung.”, schreibt der Hirnforscher Gerald Hüther „Bitte mehr Hirn, bitte!“.

Erfolg

Alle: Kinder, Jugendliche und Erwachsene freuen sich immer besonders nachhaltig, wenn sie einen Erfolg zu verzeichnen haben. Um dies aber im Unterricht erreichen zu können, brauchen wir einen vielfältiges Differenzierungsspektrum. Denn: Jede/r kann erfolgreich sein. Die Messlatte liegt nur auf ganz verschiedenen Stufen.

Ein Kind, dass zwei Töne zu spielen in der Lage ist, kann genauso erfolgreich sein, wie ein Kind, das eine komplette Melodie spielt. Erfolg ist ein subjektives Empfinden! Kinder haben sehr feine Seismografen um festzustellen, ob der Level, den sie erreichen, von der Außenwelt ernst genommen wird, also einen wirklichen Erfolg darstellt oder nur lästige Rücksichtnahme bzw. übertriebenes Mitgefühl bedeutet. Unser Handwerkzeug muss so ausgerichtet sein, dass durch die musikalische Eingebundenheit sowohl der zwei Töne wie der vollständigen Melodie ein musikalisches Ganzes entsteht. Denn die eigentliche Kompetenz des Lehrers und der Lehrerin in Bezug auf inklusiven Unterricht besteht darin, durch angemessene Differenzierungsangebote die Würde jedes einzelnen Kindes in der Gemeinschaft zu untermauern. So - und positiv nachhaltig nur so! – entsteht das Bedürfnis nach Leistungssteigerung in jedem Einzelnen: zum Beispiel von 2 Tönen auf 3 Töne zu kommen oder eine vollständige Melodie mit der Bassbegleitung zu spielen. Wenn wir es dann noch schaffen, diese verschiedenen Level in gemeinsam musizierte Musik münden zu lassen, entsteht eines der schönsten Gefühle überhaupt: Verbundenheit beim Musikmachen.

In seinem Buch “Etwas mehr Hirn, bitte!“ mit dem schönen Untertitel „Eine Einladung zur Wiederentdeckung der  Freude am eigenen Denken und der Lust am gemeinsamen Gestalten”, heißt es:  “Wir brauchen beides: Verbundenheit und Freiheit.” (S. 133) Unsere Haltung gegenüber dem Schüler oder der Schülerin, unsere Methoden und die Inhalte unseres Unterrichts bestimmen also sehr stark, ob ein Kind Freude, Spaß, Lust und Genuss im Unterricht empfindet oder nicht.

Doch was ist mit uns selbst? Wie können wir die unsere Freude im Beruf verstärken? Dieser Frage möchte ich nun auf den Grund gehen.

Freude als Musik Unterrichtende

Ein Gedicht

Der Dichter Friedrich Schiller schrieb im Sommer 1785 ein Gedicht über die Freude. Darin beschreibt er, dass die Freude aus einer höheren Dimension kommt („Freude, schone Götterfunken, Tochter aus Elysium.“) und wir, wenn wir uns aufrichtig freuen, an dieser erweiterten Dimension

teilhaben („Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum.“). Diese Freude könne bewirken („Deine Zauber binden wieder“), dass schlechten gesellschaftlichen Beziehungen („was die Mode streng geteilt“) gute werden („Alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt.“), wenn wir zulassen, dass uns der sanfte Flügel der Freude berührt.

Ein Buch

Ich habe auch ein tolles Buch zum Thema Freude gefunden und zwar “Das Buch der Freude”. Aus Anlass seines 80. Geburtstages fand am Wohnort des Dalai Lama ein Gespräch zwischen ihm und Desmond Tutu statt. Desmond Tutu ist emeritierter Erzbischof aus Südafrika und hat zusammen mit Nelson Mandela das System der Apartheid abgeschafft. Der Dalai Lama und Desmond Tutu kommen nicht nur aus den sehr unterschiedlichen Welten Afrikas und Asiens, sondern vertreten auch die zwei unterschiedlichen Religionen Buddhismus und Katholizismus. Doch sie sind Freunde und haben fünf Tage lang im Beisein eines amerikanischen Autors über die Freude gesprochen. Dieser hat die Gespräche aufgeschrieben und sie mit Zustimmung der beiden alten Herren als Buch veröffentlicht.

Ausgangsthese ist, dass sich Freude und Glück nicht erlangen lassen, indem man eigenen Zielen und Erfolgen nachläuft. Auch in Reichtum und Ruhm sind sie nicht zu finden, sondern nur im Geist und im Herzen des Menschen. Deshalb erörtern sie in ihrem Dialog acht Säulen, auf denen die Freude ruht – vier Säulen des Geistes und vier Säulen des Herzens. Ich werde davon nur einige wenige Aspekte herauspicken. Was mich beim Lesen des Buches überrascht und gefreut hat: vieles erfüllen Sie und wir bereits. Wir sind in einem beruflichen Sektor tätig, der besonders viel Freude ermöglicht. Daher geht es bei den folgenden Ausführungen vor allem um eine Auffrischung und Bestätigung und das kann ja nie schaden.

Ausgangspunkt der Überlegungen ist: die Freude ist ein Nebenprodukt. Es geht also um Sicht- und Verhaltensweisen, die dazu führen, dass Freude überhaupt entstehen kann. Für die Schüler/innen hatte ich dies gerade ausgeführt. Da ging es um Haltungen, Unterrichtsinhalte und Methoden, die das Nebenprodukt Freude hervorrufen können.

1.Der Blickwinkel

Der erste Aspekt aus diesem Buch ist der des Blickwinkels: “Der Schlüssel zur Freude ist unser Blickwinkel. So, wie wir die Welt sehen, erleben wir sie auch.” (S. 210) “Nicht düsteres Schicksal bestimmt unsere Zukunft – wir bestimmen sie selbst. Tag für Tag, in jedem Augenblick.” (Einleitung, S. 9). Das klingt einfacher als gesagt. Stellen Sie sich eine unangenehme Schulleitung vor oder negativ ausgerichtete Kolleg/innen. Wie soll das gehen? Der Dalai Lama empfiehlt: “Die Belastung macht es uns schwer, den entscheidenden Schritt zurückzutreten und andere Blickwinkel und

Lösungsmöglichkeiten zu erkennen.” Verständlicherweise sei die “Selbstzentriertheit unsere häufigste Perspektive.” (S. 214) Doch wenn wir den Blickwinkel erweitern, können Probleme aus einer anderen Perspektive gesehen und entlastet werden. Entscheidend dabei ist: “Unsere Einstellung zu wählen, ist unsere letzte und endgültige Freiheit, eine Freiheit der Haltung.”(S. 213)

2. Die Akzeptanz

Der zweite Aspekt ist der der Akzeptanz. Oder mit den Worten des amerikanischen Philosophen, Theologen und Politikwissenschaftlers Reinhold Niebuhr: “Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.” Diesen Spruch kennen vielleicht viele, da er auch auf Postkarten steht.

Aus dem Dialog des Dalai Lama mit Desmond Tutu wird dies empfohlen: Das Leben ist immer unvorhersehbar und unkontrollierbar und oft eine große Herausforderung. Was jedoch die Lebensqualität signifikant erhöht ist die Akzeptanz der Realität, in der man existiert und der Versuch, so gut wie möglich auf sie zu reagieren (siehe dazu S. 239). In unserem Berufsfeld denke ich sofort an die große Belastung, die die Inklusion für viele Kolleg/innen mitgebracht hat. Auch für den Musikunterricht. Dass wir Förderschulkinder, Kinder mit körperlichen Beeinträchtigungen, Kinder ohne Deutschkenntnisse und Kinder mit massiven Verhaltensauffälligkeiten in einem Raum gemeinsam mit Kindern unterrichten müssen, die schon alles können, ist eine Gratwanderung, bei der man sich bei näherer Betrachtung fragt, wie das bitteschön gehen soll. Doch diese maximale Inklusion ist da. Wir wurden nie darauf vorbereitet, wir wurden nie darin geschult und wir können das nicht ändern.

Wir können uns zumindest dafür einsetzen, dass die Bedingungen maximal gut gestaltet werden und wir können aus unserem eigenen pädagogischen Knowhow heraus neu und anders unterrichten. Vorhin habe ich über Haltungen gesprochen. Hierzu passt eine Äußerung aus dem Dialog der beiden alten, weisen Männer: “Erfolg und Misserfolg hängen oft von zahlreichen Faktoren ab, die wir nicht kontrollieren können. Wir haben also die Aufgabe, das Ziel mit größtmöglicher Hingabe zu verfolgen und unser Bestes zu tun, dürfen aber nicht auf unsere Vorstellung von einem Ergebnis fixiert sein.” (S. 241) Das bedeutet: wir können guten Unterricht geben, mit Kindern anständig umgehen und ihnen möglichst viel Freude in der Schule verschaffen, aber das heißt nicht, dass Fritzchen und Lieschen das Bildungsziel erreichen werden, das wir ihnen wünschen.

Wichtig: “Akzeptanz ist nicht passiv, sondern machtvoll. Sie verleugnet nicht, dass es wichtig ist, das Leben ernst zu nehmen und zu ändern, was geändert werden muss, zu retten, was gerettet werden muss.” (S. 241) Genau dies tun viele Kolleg/innen tagtäglich! Sie und wir sehen die Realität tagtäglich, wie sie ist. Wir ändern und retten und versuchen, aus Allem das Beste zu machen.

3. Das Mitgefühl

Der dritte und schon letzte Aspekt ist der des Mitgefühls. Hierzu möchte ich kurz aus den zahlreichen Förderkonferenzen berichten, die ich an meiner Schule gerade besuchen musste. Unfassbar, mit welchem gigantischen Mitgefühl die meisten Klassenlehrer/innen mit ihren schwierigen Schüler/innen umgehen, sie kennen, sie begleiten, sich um sie bemühen, sie verstehen, deren Geschichte nachvollziehen und sich den Kopf zerbrechen, wie ihnen am Besten zu helfen ist. Es gibt natürlich auch Kolleg/innen, die das Wort Mitgefühl nur abstrakt kennen, aber nicht wissen, was es bedeutet. Klar. Aber viele, sehr viele bemühen sich darum, den Kindern Freude zu schenken.

Schade, dass wir uns dabei selbst oft nicht das gönnen, was wir verdient haben. Zum Beispiel “wahres Glück”!

Unsere Belohnung

“Wahres Glück kommt aus der Freude über gelungene Taten und der Lust, Dinge zu erschaffen.”, sagt Antoine de Saint-Expéry und spricht damit eigentlich über uns. “Freude ist eigentlich eine Belohnung dafür, dass wir Anderen Freude schenken.”, sagt Desmond Tutu (S. 311) und der Dalai Lama fügt hinzu:”Wenn man sich um Andere kümmert und ihnen hilft, dann entdeckt man dabei die eigene Freude und lebt glücklich.” (S. 271)

Vielleicht sollten wir öfter auf gelungene Elemente unseres Unterrichts, auf hilfreiche Unterstützungen für einzelnen Kinder und auf das Neue, das wir immer wieder mehr oder weniger erschaffen, achten. Denn dieses Glück haben wir doch alle verdient!

Ich wünsche Ihnen daher umso mehr
Spaß beim Musikmachen, viel Freude am Miteinander hier auf diesem Kongress, Lust am Denken und Entdecken und Genuss beim Lernen.

Denn - wie gibt es uns Richard David Precht unnachahmlich mit auf den Weg- : “Lernen und Genießen sind das Geheimnis eines erfüllten Lebens. Lernen ohne Genießen verhärmt, Genießen ohne Lernen verblödet.” (Richard Davis Precht in: SZ Magazin vom 1.6.2018)

Haben Sie eine gute Zeit!

Verwendete Bücher:
Gerald Hüther/Uli Hauser: Jedes Kind ist hochbegabt, München, 2012 Gerald Hüther: Etwas mehr Hirn, bitte!, Göttingen 2015
Dalai Lama, Desmond Tutu: Das Buch der Freude, München 2016